Donnerstag, 24. April 2008

Dienstag, 22. April 2008

Mein Leben gibt es nur mit mir.

Freitag, 18. April 2008

Wirklichkeit

"Ein verbreiteter Irrtum ist, zu denken, dass eine Wirklichkeit die Wirklichkeit sei. Man muss immer vorbereitet sein, eine Wirklichkeit für eine größere aufzugeben."

Mutter Meera

Mittwoch, 16. April 2008

Ram Dass

Ram Dass war einer der ganz Grossen der sich bewusst werdenden Menschheit in den 60iger und 70iger. Er war New-Age Guru mit großer Anhängerschaft, einem Erleuchtung-Jetzt System, hierarchischer Oberlehrer, Unterlehrer, Schüler Struktur und allem was an Zwängen und Ego damit verbunden ist.

Dann hat er das alles losgelassen, hat sich einfach mit dem Strom treiben lassen, statt Motorboot mit hohem Verbrauch zu fahren. Er ist ein Stern geworden, der für sich selbst scheint. Statt anderen zu sagen wie die Welt funktioniert, hat er für sich selbst weitergesucht und probiert.

Hat seine Mutter im Sterbebett gepflegt. Hat seinen Vater seine letzten Jahre begleitet. Und dann noch die Geliebte seines Vaters.

Einfach einer von Vielen und gleichzeitig Vollwaschgang.

Montag, 14. April 2008

Regeln

Regeln sind dafür da, dass man nachdenkt, bevor man sie bricht.
Lu Tze

Dienstag, 8. April 2008

Live Is Great!

Donnerstag, 27. März 2008

Fliegen lernen

Dienstag, 18. März 2008

Alles ist Eins

Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir beisammen
und sind festlich wie Flammen,
fühlen: alles ist Eins

Halten uns fest umfasst,
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen, wie Ast an Ast

Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden des Oleanders -
sieh, wie sind nicht mehr anders
und wir wiegen uns auch.

Meine Seele spürt,
dass wir am Tore tasten
und sie fragt dich im Rasten:
hast du mich hergeführt?

Und du lächelst darauf,
so herrlich und heiter
und, bald wandern wir weiter
Tore gehn auf.

Und wir sind nicht mehr zag,
unser Weg wird kein Weh sein,
wird eine lange Allee sein,
aus dem vergangenen Tag.

Alles ist Eins.
Alles ist Eins.

Rainer Maria Rilke

Dienstag, 26. Februar 2008

Abendland

Die Frau, bei der ich Kind war, lehrte mich beten.
Worte, die älter waren als die Haut an ihrem Hals.
Worte der Demut und Anmaßung.
Jetzt, mit meiner Angst, die schon von jeher so zum
Lachen war, will ich diese Worte sprechen, wie damals
vor vielen, vielen Jahren, als ich das erste Mal begriff,
daß wir nicht an der Fähigkeit zu sterben, sondern an der
Unfähigkeit zu leben zugrundegehen:
Herr gib, daß ich Liebe gebe, wo Haß ist,
daß ich verzeihe, wo Schuld ist,
vereine, wo Zwietracht herrscht,

nicht um getröstet zu werden, sondern um zu trösten,
nicht um verstanden zu werden, sondern um zu verstehen,
nicht um geliebt zu werden, sondern um zu lieben.
Nur dies ist wichtig.
Denn, da wir geben, empfangen wir,
da wir uns selbst vergessen, finden wir,
da wir verzeihen, erhalten wir Vergebung,
da wir sterben, ehen wir in das neue Leben.

Schön vorgetragen von Andrè Heller und Thomas D.

Donnerstag, 21. Februar 2008

don't follow the guru

you are the guru!

Sonntag, 3. Februar 2008

Big


Kommt als familienfreundlicher Sonntag Nachmittag Film daher, ist aber pure Anarchie. Es ist wie überall so: aus unserem Mund kommt nur BABEL, von früh bis Abends. Wir hätten uns nach der Kindheit in eine andere Richtung entwickeln sollen. Nicht sprechen ist nicht umsonst mit vielen spirituellen Traditionen verbunden....

...

Freitag, 1. Februar 2008

Shunryu Suzuki Roshi

Donnerstag, 31. Januar 2008

Die mit den Steaks

Gott suchen

Ist es nicht ein verschwendetes Leben, nach Gott zu suchen, wenn alle Weisen sagen, dass wir Gott sind? Und wenn die pfiffige Antwort ist: ja, wenn du nicht in Gott (oder der Leere und allen anderen Synonyme regional/kulturell vorherrschender Dogmen) ruhst, dann wirst du leiden.
Na und, dann ist halt leiden, Gott leidet, in der nicht Erkenntnis seiner selbst. Wie abgefahren ist das denn? Ganz grosses Theater.

Sonntag, 27. Januar 2008

Hurt - Johnny Cash

Mittwoch, 21. November 2007

Was schon immer ist ...


Ich hab das Gefühl, dass wir durch das, was uns die Technik bietet, durch die Welten die die Menschen gerade schaffen, am Anfang immer der Sehnsucht folgen, das Leben als einen Strom von Gefühlen, Abwechslung, Aufregung, Spannung und Neuem zu erleben.

Ich denke, wir werden das so lange verfeinern, bis wir irgendwann vor der Erkenntnis stehen, dass, wenn wir immer unserem Herzen, unserer Intuition oder eben der permanenten 100%igen Achtsamkeit folgen, wir schon lange in eben so einem Storm leben. Ein bunter Strom an Bildern und Gefühlen durch den wir, und der durch uns gezogen wird, niemals begann und niemals endet. Wir d e n k e n nur, dass sich alles wiederholt. Doch alles was einmal
w i r k l i c h gesehen, wirklich gefühlt und durchlebt wurde wird sofort von einem nächsten seh- und fühlbaren (vielleicht) grösseren Abenteur abgelöst.

Wie auch immer, schöne Webseite: http://www.zunejourney.net/

Dienstag, 30. Oktober 2007

Hallo Zen

Die Vorbereitung auf den Dokusan beim alten Meister beginnt im Kopf schon zwei Wochen vorm Sesshin, die ersten Gedankenfetzen die sich in englisch bilden und zu einer Präsentation zusammen gesammelt werden. Das endet vermeintlich in einem Crescendo aus Knäulen die beim ersten Erklingen der Dokusan Glocke noch versuchen als mögliche Themen Anklang zu finden.

Aber ich möchte doch offen und voller Unschuld gehen ... verwundbar. Ruhe breitet sich aus. Alles dabei. Nichts besonderes. Und dann am Morgen: Was mache ich hier eigentlich. Warum habe ich mich auf dei Socken gemacht. Einst. Die grossen Fragen, die grossen Versprechungen, die vielzähligen Erlösungen unterschiedlicher Traditionen. Die Hoffnungen, der Trost. Was ist wahr, und was ist Wahrheit?

Roshi: if you havnt washed your face for 5 days, you have to wash it, this is truth!

Dokusan Ende. Welcome Zen.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Interpretation "Der schlafende ... "

Paul sieht den Tropfen, der in einen See, ein Meer fällt. Die Welle ist das Meer. Der Tropfen ist das Meer. "Wasser, was meinst du damit, Wasser?" sagte der Fisch. Warum wird das nicht-getrennt-sein, schon-immer-erleuchtet-sein nicht erkannt, was trennt von der Erkenntnis, schon immer Nass zu sein, durch und durch?

Die Hand faltet sich auf, 5 Finger sind zu sehen. Die 5 Skandhas, die 5 Schritte die das Bewusstsein geht vom ursprünglichen "Form trifft Form" hin zum "das Ding ist eine Vase, sie ist rot, es ist die Vase meiner Großmutter, ich mochte sie noch nie ...".

Wir fallen durchs Universum, auf Pilgerfahrt ....

Die Fünf Skandhas (Sanskrit: pañca upādānaskandhāḥ, Pāli: khandha)

Sonntag, 14. Oktober 2007

Das Schlafende muss erwachen!

Seit sehr langer Zeit habe ich mal wieder den Wüstenplaneten gesehen. Kein Film hat mich glaube tiefgründiger beeindruckt als dieser. Lynchs Symbolik unter der filmischen Handlung ist Koan ähnlich. Papier durchlöchern. Der Film ist nicht die Message. Sondern das, was ewig in einem fortlebt. Die Hand in der Lade: Ein Tier würde seinem Instinkt nach die Hand aus der Lade ziehen, nur ein Mensch ist fähig, reiner Beobachter des Schmerzes zu sein und zu bleiben. Und immer wieder: der Tropfen der in den unendlichen See fällt. Das schlafende muss erwachen. Der Teil in mir, der mich immer wieder auf den Pfad gesetzt hat, der mich stundenlang mit untergeschlagenen Beinen auf dem Kissen sitzen lässt, das ist der Kwisatz Haderach, der, der das Universum verändern wird. Mein Universum. Einfach Irre, danke Herr Lynch.

David Lynch wird bei sovielen seiner Filme scheitern angehängt. Nobles Scheitern hab ich neulich gelesen. Ich finde sein Scheitern grandios. Sicher: keine Mainstream, oder leichte Kost, was er da macht. Ich denke da an „Mulholland Drive“. Ich bin noch nie so verstört ins Bett gegangen wie nach diesem Film. Jetzt beim erneuten sehen des Wüstenplaneten dämmert mir: Lynch zerstört systematisch alle Konzepte, mit denen man an einen Film heran geht. Und nicht nur die Konzepte Unterhaltung betreffend. Er lässt einen mit dem schon fasst klammen Gefühl und der Frage: „Was ist Real?“ zurück. In einem Zustand von Nicht-Wissen, konzeptueller Leere. Leere. Und das ist es doch was ein Koan tut. Er öffnet uns für das was hinter den Buchstaben, oder einem Plot liegt. Es gibt keinen Plot. Es hat nie einen gegeben. Es gibt noch nicht mal einen Regisseur. ;-)